Wen wir unterstützen
Wir arbeiten mit gemeinnützigen Organisationen, die Governance ernst nehmen — oder es lernen wollen. Sie lassen sich grob in drei Gruppen einteilen:
- Akteure für gesellschaftliche Herausforderungen — Organisationen, die konkrete soziale Themen angehen: vom inklusiven Sport über Geflüchteten-Integration und psychische Gesundheit bis zum Zugang zu Bildung.
- Innovatorinnen und Innovatoren — Teams, die mit neuen Werkzeugen, neuen Service-Modellen oder neuen Partnerschaften Probleme lösen, an denen das klassische Non-Profit-Modell bisher scheitert.
- Sinnorientierte Sozialunternehmen — Social Businesses, die Zweck und tragfähiges Geschäftsmodell verbinden und eine Gremienarbeit brauchen, die beide Seiten versteht.
Wenn Ihre Organisation ihre Mission ernst meint und genau weiß, was sie von einem Aufsichtsrat oder Beirat braucht, passt sie wahrscheinlich gut zu uns.
Was unsere Companions mitbringen
Jeder Companion ist anders, aber die Expertise, auf die Sie über unseren Pool zugreifen können, ist konsistent.
| Bereich | Was das in Ihrem Gremium bedeutet |
|---|---|
| Governance | Gesündere Board-Dynamik, klare Rollen, echte Aufsicht, Nachfolgeplanung |
| Strategie | Langfristiges Denken, Prioritäten setzen, Geschäftsmodell weiterentwickeln |
| Finanzen | Tragfähige Finanzierungsstrukturen, Kontrollen, Berichterstattung, die einer Prüfung standhält |
| Personal und Organisation | Führungskräfteentwicklung, Strukturen, Nachfolge für Ihr Leitungsteam |
| Digitalisierung und Technologie | Pragmatische Einschätzung, wo Investitionen sinnvoll sind und wo nicht |
| Nachhaltigkeit und Wirkung | Rahmen, um zu messen, was Sie tatsächlich verändern — nicht nur, was Sie tun |
| Netzwerke | Türen, die Sie alleine nur schwer öffnen würden |
Die meisten Companions decken einen Ausschnitt dieser Bereiche ab, nicht alle. Genau dafür gibt es den Matching-Prozess: die Mischung zu finden, die zu Ihrer Organisation passt.
Warum professionelle Governance wichtig ist
Professionelle Governance wird für ernsthafte gemeinnützige Organisationen zunehmend Voraussetzung, nicht optionales Extra.
- Förderer erwarten sie. Stiftungen, öffentliche Mittelgeber und Lotteriefonds finanzieren zunehmend nur Organisationen mit glaubwürdiger Board-Aufsicht. Ein erkennbar professioneller Aufsichtsrat oder Beirat ist häufig die Schwelle zwischen Shortlist und Absage.
- Wachstum verlangt sie. Sobald eine Organisation die Gründerphase verlässt, muss das Gremium mehr tun, als Beschlussvorlagen abzunicken — es muss Strategie, Finanzen und Risiken gemeinsam mit der Geschäftsführung verantworten.
- Vertrauen hängt daran. Spenderinnen, Partner und Öffentlichkeit vertrauen Organisationen, die sichtbar gut geführt werden.
Wie das Matching abläuft
Jede Vermittlung folgt demselben strukturierten Ablauf:
- Aufnahme — die Organisation füllt ein Profil aus; der Companion reicht eine Bewerbung ein.
- Bewertung — das Country-Team führt mit beiden Seiten Gespräche.
- Briefing — qualifizierte Companions erhalten Briefings zu den Organisationen.
- Vorstellung — über Matching-Events oder direktes Matching.
- Probezeit — beide Seiten bestätigen, dass die Passung stimmt.
- Begleitung — das Country-Team bleibt im Kontakt.
Dies ist eine Zusammenfassung. Die ausführliche Beschreibung finden Sie unter So funktioniert es.